Stevia – Wie viel Wunder steckt wirklich in dieser Pflanze?

Stevia – Wie viel Wunder steckt wirklich in dieser Pflanze?

Stevia – Wundermittel der Guarani

Die Pflanze Stevia Rebaudiana stammt ursprünglich aus Paraguay in Südamerika. Dort wird sie seit Jahrhunderten von den Ureinwohnern Brasiliens und Paraguays angebaut.
In der Kultur der Guarani-Indianer wird Stevia nicht nur zum Süßen von Mate, einem in Südamerika weit verbreiteten Tee-Getränk, verwenden, sondern gilt auch als wichtiges Heilkraut mit dem viele Beschwerden behandelt werden können.
Dieses Wundermittel der Guarani-Indianer fand erstmals mit der spanischen Eroberung Südamerikas seinen Weg nach Europa.

Vor- und Nachteile von Stevia

Seit dem Stevia am 02.12.2011 in der EU als Lebensmitteln zugelassen wurde, legt dieses Süßmittel einen starken medialen Auftritt hin. Doch welchen Nutzen hat Stevia wirklich und welche Nachteile oder gar Risiken birgt aus Stevia gewonnener Süßstoff?
Wer sich Stevia besorgt und dann das erste Mal damit etwas backen will wird zuerst enttäuscht sein. Stevia hat etwa die 300 fache Süßkraft von Zucker, weswegen man statt 300g Zucker gerade mal 1g Stevia verwenden muss. Dies hat zur Folge, dass der leckere Schokoladenkuchen nach Omas bewährten Rezept auf einmal gar keine Masse mehr hat und nicht mehr gelingt. Damit legt sich eine Schwäche von Stevia offen: Man kann Stevia beim Backen nicht einfach anstelle von Zucker verwenden, stattdessen muss man spezielle Stevia-Rezepte suchen oder mit viel Einfallsreichtum das alte Rezept umändern.
Zudem haben viele, der zurzeit auf dem Markt erhältlichen, Stevia-Produkte einen intensiven Nach- bzw. Beigeschmack, der oftmals als lakritzartig beschrieben wird.
Allerdings kann man mit guten Stevia-Produkten nahezu kalorienfrei Getränke süßen. Auch dem so ungeliebten Besuch beim Zahnarzt kann man möglicherweise angenehmer gestalten, wenn man seinen Zuckerkonsum dank Stevia deutlich senkt. Neben dem Weniger an Zucker das den Zähnen zu Gute kommt wird der Steviapflanze nachgesagt, dass sie die Bildung von Zahnbelag und Plaque, welche Karies begünstigt, hemmt.
Und auch für Omas Schokoladenkuchen gibt es Hoffnung. Mittlerweile haben auch die Anbieter auf die Bedürfnisse beim Backen mit Stevia reagiert und bietet Steviamischungen an, die die nötige Masse zum Backen mitbringen.

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Stevia in der Diskussion

Stevia in der Diskussion

Wohl kaum ein Süßstoff hat die Gemüter in den letzten 10 Jahren so erhitzt, wie Stevia das getan hat. Dabei fing alles ganz harmlos an. Schon seit Jahrhunderten süßen die Ureinwohner Südamerikas ihren Tee mit den Blättern der unscheinbaren, bis zu 1m hohen, grünen Pflanze. Schäden sind dadurch niemandem entstanden. Erst als Stevia importiert wurde und schließlich auch Europa erreichte, begannen die kritischen Debatten. Während längst bekannt war, dass künstliche Süßstoffe gesundheitsgefährdend sind, zum Teil sogar im dringenden Verdacht stehen, bei übermäßigem Genuss Krebs auszulösen, gibt es bei Stevia, auch Süßkraut genannt, keine solchen Folgen. Trotzdem dichtete man der Pflanze über Jahre abenteuerliche Folgen für die Gesundheit an.

Stevia, Probleme in der Küche?

Seit Stevia im November 2011 endlich auch in Deutschland Lebensmitteln zugefügt werden darf, greift der Verbraucher gern zu. Die Verlockung ist groß, denn Stevia enthält keine Kalorien, greift die Zähne nicht an und hat auch keinen Einfluss auf den Stuhlgang, wie das bei künstlichen Süßstoffen durchaus der Fall ist. Aber natürlich ist Stevia anders als Zucker und verhält sich auch anders. Die ersten Versuche mit dem Süßkraut zu backen, sind daher in vielen Fällen gründlich schiefgegangen. Zucker beeinflusst nämlich im Gegensatz zu Stevia das Backverhalten von Mehl. Der Kuchen kann mit dem Stevia sehr fest werden. Die Pflanze ist außerdem bis zu 300mal süßer als Zucker. Wo ein Stück Würfelzucker den Kaffee süßt, genügt alternativ ein Tropfen Sirup, um die gleiche Wirkung zu erzielen. Und natürlich schmeckt die Pflanze auch anders. Überdosiert wird sie bitter und je nach Art der Herstellung kann sie auch einen leichten Geschmack von Lakritz auf der Zunge hinterlassen. Wer es bequem haben möchte und nicht umrechnen mag, muss warten, bis die Kochbücher neu geschrieben werden.

Stevia für experimentierfreudige Köche

Auf einen gesunden und natürlichen Süßstoff zu verzichten, nur weil die Hersteller noch am Anfang sind, ist sicher keine Lösung. Dabei ist es ganz einfach, sich in den Umgang mit dem Stevia einzuarbeiten. Nach wenigen Versuchen hat sich jeder in die Dosierung eingearbeitet. Längst stehen außerdem unterschiedliche Konsistenzen zur Verfügung. Besonders beliebt sind der Sirup und die Tabletten, doch auch das Pulver lässt sich leicht verarbeiten.

 

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Stevia Schokolade – gesunde Gaumenfreuden

Stevia Schokolade – gesunde Gaumenfreuden

Stevia Schokolade eignet sich hervorragend für Kinder

DSC02578 300x200 Stevia Schokolade – gesunde GaumenfreudenStevia Schokolade auch für Kinder ideal geeignet. Stevia Schokolade ist feinste Schokoladenkunst mit dem Luxus von Stevia anstatt Zucker. Deswegen ist Sie bedeutend gesünder und trotzdem ein Genuss.

Auch ohne Zucker ist Schokolade lecker

Allein durch die überzeugenden Ergebnisse der Stevia Schokolade konnte der Weg dorthin gelingen. Jedoch störte bisher der überaus hohe Zuckeranteil. Durch den Zuckerersatz Stevia kann dieses Problem behoben werden. Die Chance, Zucker durch Stevia zu ersetzen, wurde durch fachkundige Schokoladenproduzenten erkannt und darüber hinaus genutzt. Für sie wurde Stevia ein neuartiger bedeutender Inhaltsstoff für ihr Produkt, die Stevia Schokolade. Die Schokolade schmeckt süß, wenngleich sich darin kein Zucker befindet. Im Besonderen kritische Verbraucher waren Stevia gegenüber vorerst skeptisch, da sonstige Zuckeraustauschstoffe mit ihrem Geschmack bis dato keineswegs überzeugen konnten. Der Geschmack der Stevia Schokolade ist allerdings mehr als überzeugend. Die Süße von Stevia macht dem Zucker Konkurrenz. In Folge dessen sind wahre Genießer von der neuen Stevia Schokolade überzeugt. Jedoch der Weg dorthin war keinesfalls leicht. Nachdem der Weg absolviert wurde, kann jetzt die delikate Stevia Schokolade hergestellt werden.

Stevia Schokolade bietet gesunden Genuss

Inzwischen ist die gesunde Stevia Schokolade für alle gesundheitsbewussten Feinschmecker und außerdem auch für Diabetiker erhältlich. Diese Menschen müssen sich jetzt bei dem Genuss von Stevia Schokolade keinerlei Gedanken mehr machen. Ziel ist nun, den Zucker aus den Naschereien zu verbannen und durch Stevia zu ersetzen. Dies wurde bei der Schokolade gerade umgesetzt. Auch im Hinblick auf die Höchstmengen müssen sich Konsumenten keine Sorgen machen. Durch die hohe Süßkraft muss der Schokolade wesentlich weniger Stevia als zuvor Zucker zugeführt werden. Durch die Stevia Schokolade können auch gesundheitsbewusste Menschen ohne Reue diese zuckerfreie Schokolade konsumieren.

 

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Stevia nimmt bei Diabetikern Sonderstellung ein

Stevia nimmt bei Diabetikern Sonderstellung ein

Stevia wird für gesundheitsbewusste Menschen immer wichtiger. Da ist es nicht verwunderlich, dass gerade die, die unter chronischen Erkrankungen leiden, auf das gesunde Süßkraut aufmerksam geworden sind. Kritische Verbraucher, die unter Diabetes leiden, sehen sich jedoch häufig vielen Fragen gegenüber, denn gerade sie müssen besonders aufmerksam auf ihre Ernährung achten.

Stevia und Diabetes Typ 2

Fotolia 11693484 L Stevia nimmt bei Diabetikern Sonderstellung einStevia schmeckt süß, ist aber frei von Zucker. Der menschliche Organismus kann den süßen Stoff aus der Pflanze nicht herauslösen. Das bedeutet, dass Stevia keinen Einfluss auf den Stoffwechsel hat. Der Patient mit Typ 2 Diabetes muss Zucker meiden, denn er ist nicht in der Lage, stets die erforderliche Menge an Insulin auszuschütten. Für ihn ist Stevia ein Segen, denn gerade Typ 2 Patienten leiden häufig unter Übergewicht, was ihren Blutzuckerspiegel zusätzlich belastet. Mit Stevia können die Betroffenen bedenkenlos süß essen. Der Blick auf das Ergebnis der Blutzuckermessung bringt den Beweis. Das Süßkraut ermöglicht den Typ 2 Diabetikern ein viel sorgenfreieres Leben, als das früher der Fall war.

Stevia und Diabetes Typ 1

Stevia ist auch in die Küche der Typ 1 Diabetiker eingezogen. Doch die müssen besonders sorgsam sein. Typ 1 Diabetiker sind stets gefährdet, schwere Unterzuckerungen zu erleiden. Die einzige Hilfe ist dann tatsächlich Zucker, zum Beispiel in Form von Traubenzucker oder als süßes Getränk, wie Apfelsaft. Stevia kann den Blutzuckerspiegel nicht anheben. Da Typ 1 Diabetiker ihre Broteinheiten genau berechnen müssen, sind die Inhaltsstoffe aller Speisen für sie besonders wichtig. Der süße Geschmack einer mit Stevia gesüßten Speise kann für Irritationen sorgen. Die Typ 1 Patienten werden dann die Insulinmenge erhöhen, die aber durch die Speise gar nicht gebunden werden kann. Eine Unterzuckerung droht, die der Diabetiker nicht vorhersehen konnte. Wer also  Speisen für Diabetiker zubereitet, muss die über die Verwendung von Stevia unbedingt informieren. Auf der anderen Seite können auch bei einem erhöhten Blutzucker mit Stevia gesüßte Mahlzeiten genossen werden. Insgesamt bietet Stevia eine große Chance auf ein gesünderes und selbstbestimmtes Leben, gerade wenn chronische Erkrankungen vorliegen.

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Stevia für Kinder

Stevia für Kinder

Seit man weiß, dass Stevia eine große Chance für die gesunde Ernährung ist, dürfen auch Kinder süße Speisen genießen, ohne dass sich Eltern Sorgen um die Zähne oder das Gewicht machen müssen. Stevia hat keinen Einfluss auf den Stoffwechsel, da die süßen Moleküle nicht vom Menschen zerlegt werden können.

Stevia in der Kinder-Küche

Fast alle Kinder mögen süße Speisen. Das liegt in der Natur, denn alles was süß ist, liefert Energie. Bei Stevia ist das nicht der Fall, doch gerade da liegt der Vorteil in der ungiftigen aber sehr süßen Pflanze. Stevia, auch als Süßkraut bekannt, lindert den Hunger auf süße Speisen, der bei einigen Kindern über Gebühr vorhanden ist. Die Extrakte der Pflanze sind bis zu 300x süßer als Zucker, weshalb nur geringe Mengen überhaupt in der Küche zum Einsatz kommen. Die Pflanze, die zu Pulver, Sirup oder Tabletten verarbeitet wird, lässt sich außerdem hervorragend verarbeiten. Dabei darf mit der Pflanze auch gekocht und gebacken werden. Nähern sich die wichtigen Feiertage, wie Ostern oder Weihnachten, lässt sich die hochwirksame Stevia hervorragend in der Küche verwenden.

Stevia in der Oster- und Weihnachtsküche

Ob Waffeln oder Plätzchen, Stevia ist aus der gesunden Küche nicht mehr wegzudenken. Dafür sind keine besonderen Stevia Rezepte nötig, allerdings sollte man die Zuckermenge nicht 1:1 umrechnen. Wird Stevia als Sirup verwendet, lässt sie sich besonders leicht mit dem Teig vermischen. Wer für gewöhnlich mit Zucker bäckt sollte bedenken, dass gerade Stevia sehr sättigt und die Kinder weniger zu Süßspeisen greifen, wenn das Süßkraut zum Einsatz kam. Stevia eignet sich auch zum Nachsüßen. Das empfiehlt sich zum Beispiel bei echten Naschkatzen, die ihre heiße Milch gern etwas süßer trinken möchten. In diesem Fall reicht eine einzige kleine Steviatablette auf ¼ Liter Milch völlig aus.

 

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Steviaprodukte und der Markt

Steviaprodukte und der Markt

Endlich ist es soweit und die Diskussionen um Stevia nehmen ein Ende. Längst ist bewiesen, was in anderen Ländern schon lange bekannt ist. Stevia schadet den Zähnen nicht und hat auch ansonsten keine negativen Einflüsse auf die Gesundheit. Nachdem Stevia in vielen anderen europäischen Ländern längst in den Regalen steht,  gibt es auch in Deutschland erste Feldversuche, die Pflanze anzubauen, die gesundheitsschädliche Zuckeraustauschstoffe vom Markt verdrängen wird.

Stevia in Nahrungsmitteln

Die Nachfrage ist groß. In einem Land, in dem äußerst kritisch mit neuen Lebensmitteln umgegangen wird und genetisch veränderte Nahrungsmittel rigoros abgelehnt werden, war es höchste Zeit, dass ein Naturprodukt auf den Markt gelangt, von dem nachweislich keine Gefahr ausgeht und welches viele künstliche Substanzen ablösen kann.
Stevia soll aber auch den Zucker aus den Speisen verbannen. Genau diese Zucker sind es, die den Ärzten Sorge bereiten, denn der Zuckerkonsum in Deutschland ist viel zu hoch. Das zeigt sich nicht nur im Übergewicht, sondern auch in kariösen Zähnen. Selbst kleine Kinder weisen schon Zahnschäden auf, die zum Teil irreparabel sind. Schuld sind gesüßte Säfte und Tees, die von den Eltern als harmlos eingestuft wurden. Mit Stevia wäre das nicht passiert. In Zukunft soll Stevia Zucker überall dort ersetzen, wo er vor allem gar nicht erkannt wird. Niemand geht davon aus, dass ein Schokoriegel keinen Zucker enthält. Aber in vielen Nahrungsmitteln, wie in Joghurts, vermutet der Verbraucher nur gesunde Substanzen.

Stevia im Haushalt

Stevia eignet sich aber auch, um selbst zu süßen. In der heimischen Küche kann Stevia in flüssiger Form oder als Tablette schon in geringer Menge dafür sorgen, dass eine Speise die erforderliche Süße bekommt. Das Süßkraut eignet sich hervorragend für die eigene Eisherstellung aber auch für das Nachsüßen selbst gepresster Obstsäfte, die vielleicht etwas zu sauer geraten sind. Die süße Pflanze wird aber auch das Backen revolutionieren. Statt mehrere hundert Gramm Zucker zuzugeben, genügt ein Teelöffel Stevia. Das hat auch Einfluss auf die Kosten, denn Stevia ist äußerst ergiebig und nicht teuer.

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Stevia, eine Pflanze erobert den Markt

Stevia, eine Pflanze erobert den Markt

Der Weg der Stevia auf den deutschen Markt

Stevia, auch als Süßkraut bekannt, ist eine Pflanze aus dem Süden Amerikas. Dort wird sie schon seit langer Zeit in der Küche eingesetzt. Sie süßt den Tee und den Kuchen und mittlerweile auch den deutschen Joghurt. Doch was ist dran an Stevia? Gibt es doch Risiken?

Stevia ist in Japan längst ein gängiges Mittel um viele Speisen und Getränke süßer zu machen. Die Pflanze wird sogar großflächig in Asien angepflanzt. Dabei ist man ausgerechnet in Japan sehr gesundheitsbewusst. Kein Volk wird so alt wie die Menschen in Japan. Auch wenn Fastfood-Restaurants in Japan immer mehr werden, so isst man doch in Japan viel Reis und Gemüse, auch zum Frühstück. Natürlich mag man auch süße Kuchen, doch die werden bevorzugt mit Stevia gesüßt. Viele Zivilisationskrankheiten, die in Europa auf dem Vormarsch sind, gibt es in Japan kaum. Und den Grund dafür vermutet man vor allem in der Ernährung. Stevia ist ein wichtiger Teil dieser gesunden Ernährung. So leicht wie Stevia den japanischen Markt erobern konnte, war es in Deutschland nicht. Viele Industriezweige hatten ein berechtigtes Interesse daran, dass die Zweifler nie verstummten. Immer wenn neue Untersuchungsergebnisse über das Süßkraut veröffentlicht wurden, gab es wieder lautstark geäußerte Vermutungen, aber ohne Inhalt. Dass Stevia auch in der Schweiz und in Frankreich zugelassen war, ging in Deutschland regelrecht unter. Der Weg war mühsam und schließlich waren die umfangreichen Untersuchungen abgeschlossen. Stevia wurde zunächst als Pflanze verkauft und endlich auch als verarbeitetes Präparat in den Reformhäusern verkauft, jedoch mit dem Vermerk, dass es nicht für Lebensmittel gedacht ist.

Stevia heute

Viele der Forschungsergebnisse rund um Stevia haben nicht nur ans Tageslicht gebracht, dass die Süße aus der Pflanze nicht gefährlich ist. Es gab noch viel mehr Überraschungen. Während Zucker viele Kalorien enthält, kann Süßkraut vom menschlichen Organismus nicht zerlegt werden. Das ist aber die Voraussetzung, damit mögliche Kalorien freigesetzt werden. Stevia hat daher keinen Einfluss auf das Gewicht. Süßkraut wirkt auch nicht appetitanregend, sondern lindert eher den Hunger auf Süßspeisen. Die Pflanze hat außerdem keinen Einfluss auf den Blutzucker und ist damit auch für Diabetiker geeignet.
 

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Stevia bei Erkrankungen einsetzen

Stevia bei Erkrankungen einsetzen

Stevia ist das Süßungsmittel der Zukunft

Stevia ist eine Pflanze aus Südamerika. Es gibt verschiedene Formen, sie alle haben jedoch gemeinsam, dass ihr Blätter sehr süß schmecken, sogar bis zu 300x süßer als normaler weißer Zucker. Die Blätter können zerrieben oder auch ganz verwendet werden. Ein Blatt allein zu kauen, ist ungefährlich, schmeckt jedoch extrem süß. Stevia wird daher verarbeitet und kann als Sirup oder Pulver oder auch in Tablettenform ganz einfach dosiert werden. Der große Vorteil des Süßkrauts ist, dass es nicht verstoffwechselt wird. Damit ist es weder gefährlich für die Zähne, noch für das Gewicht. Auch Diabetiker können mit Stevia so viel süßen, wie sie möchten, ohne dass der Blutzucker ansteigt. Das bedeutet, dass Stevia auch dann genutzt  werden darf, wenn verschiedene Erkrankungen den Zuckerstoffwechsel durcheinander bringen. Das gilt neben den verschiedenen diabetischen Erkrankungen auch für Bauchspeicheldrüsenkrebs und Allergien.

Zivilisationskrankheiten kosten die deutschen Krankenkassen Millionenbeträge. Und viele dieser Erkrankungen sind auf einen viel zu hohen Zucker- und Fettkonsum zurückzuführen. Stevia kann zumindest ein Ausweg aus der Zuckermisere sein. Aus diesem Grund sind einige innovative Firmen bereits auf dem Vormarsch und bemühen sich, Stevia statt Zucker in ihren Produkten einzusetzen. Allen voran ein amerikanischer Softdrink-Hersteller. Zwar wird es immer Anhänger des herkömmlichen Zuckers geben, wer jedoch einmal das Gefühl für die eigene Dosierung mit Stevia entwickelt hat, wird keinen geschmacklichen Unterschied feststellen. Auch wenn sich bei dieser Entwicklung die Begeisterung der Zuckerindustrie in Grenzen hält, so drängt doch das Süßkraut unaufhaltsam auf den deutschen Markt. Dabei sind die ernährungsbewussten Bürger sicher die treibende Kraft. Stevia ist in Japan längst ein unverzichtbares Süßungsmittel und wird großflächig angebaut. Auch die USA geht vermehrt auf das Süßkraut.

Stevia in deutschen Küchen

Immer noch ist die Nachfrage nach dem Süßkraut größer, als das Angebot. Die Schweiz war das erste Land, welches Stevia zuließ, doch auch in Frankreich wurde die Pflanze bereits 2008 zugelassen. Auch heute noch ertönen leise kritische Stimmen, auch wenn die Prüfungsverfahren auch in Deutschland keine Hinweise auf eine gesundheitsschädigende Wirkung in der Pflanze finden konnten. Stevia wird heute in Deutschland vor allem zum Backen eingesetzt.

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Kochen mit Stevia

Kochen mit Stevia

Stevia-der neue Star

Stevia, auch Süß- oder Honigkraut genannt, ist der neue Star am Himmel aller kalorienbewussten Köche. Endlich ist das Süßen ohne Reue möglich, was auch für Konsumenten, die auf ihren Zuckerkonsum achten müssen, ganz neue Dimensionen eröffnet.

Stevia in der Küche

Stevia ist nicht neu. In Südamerika werden die Blätter der Pflanze, die bis zu 300x süßerschmecken, als die gleiche Menge an raffiniertem Zucker, seit langer Zeit in der Küche eingesetzt. Da die süßen Inhaltsstoffe keinen Einfluss auf den menschlichen Stoffwechsel haben, werden weder die Zähne angegriffen, noch der Blutzucker beeinträchtigt, noch zusätzliche Kalorien konsumiert, denn die Pflanze hat keine Kalorien und beeinträchtigt auch den Vitaminhaushalt nicht nachteilig. Stevia ist besonders beliebt für den Tee. Dabei können die Blätter direkt verwendet werden, alternativ gibt es mittlerweile auch vorbereitete Präparate aus dem Süßkraut, die rein sind und leichter dosiert werden können. Meist handelt es sich dann um ein Pulver oder um Tabletten unterschiedlicher Größe. Stevia eignet sich zum Beispiel für das Süßen von selbst hergestelltem Eis. Bei 500 g Eis genügt ein TL Stevia völlig, sonst wird das Eis zu süß. Das gilt auch für Kuchen. Statt mehreren hundert Gramm Zucker, genügt ein einziger TL Stevia. Für den Geschmack kann dann noch etwas Zimt hinzugefügt werden. Süßkraut kann auf 200°C erhitzt werden, danach lässt die Süßkraft langsam nach.

Stevia in Getränken und Joghurts

Viele Softdrinks können über die hauseigene Sprudelmaschine selbst hergestellt werden. Statt mit Süßstoffen oder Zucker zu süßen, eignet sich hier ebenfalls Stevia. Auch hier gilt: weniger ist mehr. Das Süßkraut gibt es für solche Softdrinks auch in flüssiger Form, so dass problemlos nachdosiert werden kann. Stevia gärt nicht und eignet sich auch zum Nachsüßen von eher sauren, selbst gepressten Säften, wie Apfelsaft. Für eine Quarkspeise mit Stevia empfiehlt es sich, 250g Speisequark mit 50 g kleingeschnittenen Früchten zu vermengen. In diesem Fall genügt schon ein Spritzer flüssiger Stevia. Mit 100 ml kohlensäurehaltigem Sprudel wird der Quark sämiger, ohne dass Kalorien hinzugefügt wurden.
 

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Zucker und Stevia

Zucker und Stevia

Zucker ein Allrounder

Im Gegensatz zu Stevia ist Zucker nur in geringen Mengen nicht gesundheitsschädlich. Mehr als 60 Gramm Zucker pro Tag sollten es auf keinen Fall sein, denn Zucker hat problematische Nebenwirkungen. Er greift nicht nur die Zähne an, sondern ist auch für das Organsystem ungesund. Je mehr der Mensch jedoch von Kindesbeinen an auf den süßen Geschmack trainiert wird, desto schwieriger wird es, die Vorlieben zu ändern. Zu dem persönlichen Geschmack kommen dann noch die versteckten Zucker, die den eigentlichen Geschmack vieler Speisen überdecken. Auf Dauer führt dieser Konsum dazu, dass alles was nicht  zusätzlich gesüßt wurde, als bitter oder sauer empfunden wird.

Stevia als Chance

Selbst kritische Verbraucher tappen in so manche Ernährungsfalle. Ein Blick auf die Zutatenliste offenbart eine Vielzahl von Inhaltstoffen, die als Zucker nicht immer erkennbar sind und in Mengen trotzdem der Gesundheit schaden. Stevia ist eine Ausnahme. Die süße Stevia ist eine Pflanze, die bis zu 300 mal süßer schmeckt als Haushaltszucker.

Stevia löst Zucker in deutschen Küchen ab

Stevia ist schon seit Jahren in Deutschland bekannt. Doch die Genehmigungsverfahren sind bis heute nicht vollständig abgeschlossen und da hilft es auch nicht, dass dieses Süßkraut in den USA, Japan und einigen europäischen Ländern längst als gesunde Alternative zum herkömmlichen Zucker zugelassen wurde. Wieweit die Besorgnis der Wirtschaft eine Rolle spielt, die schwere Einbrüche bei der Zucker- und Süßstoffindustrie befürchtet, ist nicht bekannt, wird aber gerade aktuell wieder stark diskutiert. Stevia kommt aus Südamerika, genaugenommen aus Paraguay und wird dort in den Küchen zum Süßen verwendet. Mittlerweile konnte auch in Deutschland festgestellt werden, was andere schon lange wissen: von Stevia geht keine Gesundheitsgefährdung aus. Stevia ist dennoch bis heute auf dem deutschen Markt nur bei wenigen Unternehmen überhaupt zu bekommen. Zwar können sich Interessenten die Stevia Pflanze auf die Fensterbank stellen, wesentlich einfacher ist die Verwendung von Stevia jedoch in flüssiger oder in Tablettenform. Hohe Kosten verursacht das gesunde Süßungsmittel schon wegen seiner enormen Süßkraft außerdem nicht.
 

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